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Stahlrohrverarbeitung und -produktion
1. Schneiden
Bestimmen Sie die Art der Stahlrohrverbindung entsprechend der tatsächlichen Größe des Stahlrohr-Lageplan-Ausbreitungsdiagramms und legen Sie die Anordnung mit der geringstmöglichen Anzahl an Verbindungen fest. Die Anordnung und Nummerierung müssen gemäß den Fertigungsanforderungen Schweißschrumpfung und Bearbeitungszugabe berücksichtigen. Bei schrägen Stahlrohr-Enden des Stahlrohrturms sind Innen- und Außenwand entsprechend den Nutzungsanforderungen für die Fase anzulegen und zu nummerieren.
2. Blechwalzen
Nach erfolgreicher Vorbiegeprüfung an beiden Enden wird die Stahlplatte in die CNC-Dreiwalzen-Blechwalzmaschine gehoben. Um eine Verkantung zu vermeiden, ist die Stahlplatte zentrisch auszurichten, sodass ihre Längsmittellinie streng parallel zur Walzenachse verläuft. Anschließend erfolgt das schrittweise Walzen. Während des Walzvorgangs ist die von der Oberfläche der Stahlplatte abfallende Oxidschicht kontinuierlich zu entfernen, um Beschädigungen der Plattenoberfläche durch Einklemmen zu vermeiden.
3. Abrunden
Zunächst werden die beiden Enden des Stahlrohrs gerundet. Die Unrundheit entspricht den Anforderungen der Qualitätsprüfung. Falls diese Anforderungen nicht erfüllt sind, erfolgt eine Nachjustierung.
4. Schweißen
Die Längsnaht des Stahlrohrs wird mittels halbautomatischem Unterpulverschweißen verschweißt. Vor dem Schweißen sind das Zusammenschweißen und das Positionierschweißen der Längsnaht durchzuführen. Die Länge der Positionierschweißnaht muss größer als 40 mm sein, der Abstand zwischen den Positionierschweißstellen beträgt 500–600 mm, und die Dicke der Positionierschweißnaht darf zwei Drittel der vorgesehenen Schweißnahtdicke nicht überschreiten. Während des Schweißens ist auf die Fehlausrichtung der Blechkanten sowie auf den Schweißspalt zu achten.
5. Wärmebehandlung
Um sicherzustellen, dass die Rohrkörpernaht nicht reißt, werden im Zuge der Ausführung folgende Maßnahmen getroffen: Das Schweißen erfolgt streng nach den Anforderungen für das Schweißen von Dickblechen; es wird eine nachträgliche Wärmebehandlung durchgeführt, und die Naht wird mittels elektrischer Heizung zur Wasserstoffentfernung behandelt.
6. Korrosionsschutzbehandlung
Korrosionsschutz der Rohrinnenwand: Nach der Oberflächenreinigung und -freigabe wird die Grundierung PHA106, eine spezielle Korrosionsschutzbeschichtung für Stahlrohre, aufgetragen, gefolgt von zwei Anstrichen mit dem PHA106-Decklack. Die Dicke des ausgehärteten Lackfilms muss 90–100 µm betragen. Der Korrosionsschutz der Rohraußenwand erfolgt je nach folgenden Situationen: A. Freiliegende Leitungen: Nach der Oberflächenreinigung und -freigabe werden zwei Anstriche mit PHA106, einer speziellen Korrosionsschutzbeschichtung für Stahlrohre, sowie anschließend zwei Anstriche mit dem verstärkten UV-beständigen PHA106-Decklack aufgetragen. Die Dicke des ausgehärteten Lackfilms muss mindestens 100 µm betragen. B. Vergrabene Leitungen: Nach der Oberflächenreinigung und -freigabe werden zwei Anstriche mit der Grundierung PHA106, einer speziellen Korrosionsschutzbeschichtung für Stahlrohre, sowie anschließend ein Anstrich mit dem PHA106-Decklack aufgetragen. Die Dicke der Korrosionsschutzschicht muss mindestens 150 µm betragen.
7. Qualitätsprüfung
Umfasst zerstörungsfreie Prüfverfahren, Maßkontrollen und Oberflächeninspektionen usw. Bei zerstörungsfreien Prüfverfahren kommen üblicherweise Ultraschallprüfung, Röntgenprüfung und andere Methoden zum Einsatz, um die innere Qualität der Schweißnaht sicherzustellen. Bei Maßkontrollen werden vor allem Durchmesser, Wanddicke, Länge usw. des Stahlrohrs gemessen, um sicherzustellen, dass diese den Konstruktionsanforderungen entsprechen. Bei der Oberflächeninspektion werden Oberflächenfehler des Stahlrohrs wie Risse, Kratzer, Vertiefungen usw. überprüft.
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